Die Hauptaufgabe des Vereins ist die Förderung des Instituts für religiöse Alltagskultur in Regensburg.
Mit dem „Institut für religiöse Alltagskultur“ besitzt das Bistum Regensburg eine europaweit einzigartige Sammlung religiöser Volkskunst. Um diese adäquat der Wissenschaft und Öffentlichkeit zugänglich zu machen, bedarf es einer breiten Unterstützung. Allein die Sparzwänge des Diözesanhaushaltes erfordern zusätzliche Förderung und finanzielle Stärkung, um die gesteckten Ziele optimal leisten zu können. Dies sind die Hauptaufgaben des Vereins:
- Förderung: Finanzielle und ideelle Unterstützung und Förderung des Instituts für religiöse Alltagskultur.
- Vermittlung und Bildung: Durch die Förderung des Instituts ermöglichen wir eine breite Vermittlung und das generationenübergreifende Interesse an religiöser Volkskunst.
- Bewusstsein schaffen: Durch das Ermöglichen von Ausstellungen, Publikationen und Vorträgen möchten wir das Bewusstsein für die Bedeutung religiöser Volkskunst stärken. Wir laden die Öffentlichkeit ein, diese Kunstwerke zu entdecken und zu schätzen.
- Bildungsangebote schaffen: Die Veranstaltungen des Instituts richten sich an Menschen aller Altersgruppen, von Schulklassen bis zu Erwachsenenbildungskursen.
- Förderung des Auf- und Ausbaus der Sammlung: Wir unterstützen den Ausbau und die wissenschaftliche Aufarbeitung der Sammlung christlicher Kunstwerke.
- Erhaltung und Pflege: Wir setzen uns aktiv für die präventive Konservierung und Restaurierung religiöser Kunstwerke ein.

Herrgottswinkel, Heilig-Geist-Kugel, Votivtiere oder die Neidfeige am Charivari – das Wissen um solch wichtiges Erbe der religiösen Alltagskultur schwindet zunehmend. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, arbeitet unser Verein eng mit der Abteilung Kunst und Denkmalpflege des Bistums Regensburg zusammen.
Immer wieder gelangen wertvolle Exponate aus Nachlässen, Wohnungsauflösungen und Schenkungen in die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg. Unter anderem dadurch ist eine beeindruckende Sammlung von rund 3.800 Objekten entstanden.
Unsere Mission ist es, dieses bedeutende Kulturgut, das Geschichten unserer Tradition und Identität erzählt, nicht nur zu bewahren, sondern auch der Öffentlichkeit, insbesondere den jüngeren Generationen, zugänglich zu machen. Wir setzen uns für die wissenschaftliche Aufarbeitung und Vermittlung dieser Schätze ein, um das Wissen und die Wertschätzung für religiöse Volkskunst lebendig zu halten.
Religiöse Volkskunst ist von unschätzbarem Wert für das kulturelle Erbe, da sie vielfältige Aspekte unseres gemeinschaftlichen und spirituellen Lebens beleuchtet. Daher muss sie geschützt werden, um zu verhindern, dass dieses wertvolle Wissen verloren geht.


Warum bewahren?
Religiöse Volkskunst spiegelt die Geschichte, Glaubensvorstellungen und das tägliche Leben unserer Vorfahren wider. Sie bezeugt, was Menschen durch Jahrhunderte wichtig war, woran sie geglaubt, worauf sie gehofft haben, wie sie Feste im Jahreslauf gefeiert haben, und hilft uns, unsere Wurzeln zu verstehen. Volkskunst verbindet nicht nur die Generationen, sondern baut auch neue Brücken zwischen den Völkern.
Was können wir lernen?
Diese Kunstwerke bieten wertvolle Bildungsressourcen. Sie ermöglichen es uns, Geschichte lebendig zu vermitteln und kulturelle Identität zu stärken.
Ist das Kunst?
Religiöse Volkskunst ist ein vielfältiger Ausdruck menschlicher Kreativität und Spiritualität. Sie zeigt die tiefe Verbindung zwischen Kunst und Glauben.
